Heute im Versicherungsjournal heißt es: „Versicherer machen Vermittlern das Leben schwer … laut Funk [sind] keine Fortschritte erkennbar, die den Umgang mit den Extranets erleichtern würden. Nach wie vor müssten sich die Benutzer mit unterschiedlichen Authentifizierungen und Benutzeroberflächen herumschlagen, und der elektronische Datenaustausch zwischen den Kundenverwaltungen der Makler und der Versicherer komme nicht voran.“

Aber für in welchen Anwendungsfällen ist der Rückgriff auf die Extranets von Versicherern wirklich notwendig? Wo liegen derzeit die größten Probleme? Und wie kann die Zusammenarbeit zwischen Makler- und Versichererverwaltung verbessert werden?

Der heutige Stand: viele Vorfälle, die Versicherer gerne über das Extranet abgewickelt sähen, finden weiterhin per Post, Telefon oder e-Mail statt – kaum ein Makler macht sich ohne eigenen Nutzen gerne zum Sachbearbeiter der Gesellschaft, indem er z.B. Adressänderungen von Kunden online eingibt. Andere Möglichkeiten von Extranets sind aber nützlich und in der Praxis verwendet – zum Beispiel diese:

Trotzdem ist die Nutzung der Extranets mitunter eine frustierende Erfahrung. Woran kann das liegen?

Vor dem Hintergrund der Einführung der eVB wird die Nutzung von Extranets vielleicht einen neuen Schub erhalten – zumindest bei denjenigen, bei denen Kfz ein Thema ist.

Wie kann ein Maklerverwaltungsprogramm wie AMS die Nutzung von Extranets erleichtern? Im Rahmen der BiPRO-Initiative gibt es hier schon ein Verfahren, mit dem bei den teilnehmenden Versicherern die Anmeldung im Extranet und der Einsprung in das Extranet aus einem vorhandenen Kunden oder Vertrag im Verwaltungssystem vereinfacht wird – in AMS funktioniert das bereits.

Aber vielleicht gibt es noch andere Ansätze? Beteiligen Sie sich an der Umfrage (siehe Kasten in der rechten Spalte); schreiben Sie mir Ihre Meinung (Funktion „Kommentieren“)!