Vor einigen Wochen wurden neue Versionen der Risikoanalysebögen veröffentlicht, die der Arbeitskreis Vermittlerrichtlinie erarbeitet hat. In der Beratungssoftware EU Doku + von AssFiNET spielen diese Bögen eine wichtige Rolle – sie können als Basis für die strukturierte Risikoerfassung verwendet werden.

Ein genauer Blick auf die neue Version der Bögen zeigt, dass die Änderungen sich nicht sehr stark auf die eigentlichen Erfassungsbögen auswirkt – viele Anpassungen fanden im Bereich der Mindeststandards statt, wo mit der Marktentwicklung Schritt gehalten werden muss. Die Fragen haben sich aber nur geringfügig geändert.

Die softwaremäßig in EU Doku + umgesetzten Bögen werden selbstverständlich von uns im Rahmen des Supports nachgezogen . Die Änderungen sind bei uns schon gemacht, nach abschließenden Tests werden sie in kürze online gestellt – Anwender von EU Doku + erhalten die neue Version dann einfach über den „con:center-Online“-Button in ihrer Software.

Dass sich in knapp einem Monat die Einführung der VVR am 22.5.2007 zum ersten Mal jährt, ist an dieser Stelle eine kurze Umfrage wert: Wer nutzt die Risikoanalysebögen wirklich im täglichen Geschäft? Seinerzeit wurden Ansatz und Umfang der Bögen vor allem im Breitengeschäft vielfach kritisiert – die Verbraucherschützer hätten sich zu sehr durchgesetzt, es seien zu viele Fragen, und in vielen Bereichen trotzdem ungenau formuliert. Ist das wirklich so? Oder kann man mittlerweile davon sprechen, dass sich die Bögen – wie von den Autoren beabsichtigt – zum marktweiten Standard für die Risikoerfassung entwickeln?