Der geneigte AMS-Anwender hat es vielleicht bemerkt: ab Version 2.9 hat sich in AMS im Formularwesen getan. Da sich nur die Technik hinter den Kulissen geändert hat, merken die meisten es nur, wenn es mal schiefgeht – wenn AMS nun auf vorhandene Formulare anders reagiert als vorher:

Fehlende öffnende eckige Klammern [

Bei Erstellung eines Textbausteins oder Formulars schleicht sich schon mal ein Fehler ein – zum Beispiel schreibt man nicht“[gsname]“ sondern „gsname]“. Das war bisher kein Problem – AMS verarbeitete die Textstelle dann nicht. Das neue Update produziert an dieser Stelle eine Fehlermeldung. Das ist nicht ganz ungerechtfertigt, schließlich hat das Formular ja einen Fehler … aber da etwas mehr Toleranz wünschenswert wäre, führen Probleme mit eckigen Klammern ab Version 2.9.1.6089 jetzt nicht mehr zu Fehlermeldungen.

Textmarken in Dokumenten

Das zweite Problem: Nach Update auf 2.9 funktionieren diverse Word-Formulare nicht, in die Steuerelemente (Eingabefelder, „Ankreuzfelder“, Auswahlboxen, …) eingearbeitet sind. Warum das? AMS wird in einer zukünftigen Version alternativ zum bisherigen System mit Variablen in [eckigen Klammern] auch mit Textmarken umgehen können. Damit hätte die Länge der einzufügenden Variablen und Formeln endlich keinen Einfluss mehr auf das Seitenlayout, und gerade bei der Verarbeitung von Wiederholungsgruppen ergeben sich vielfältige neue Möglichkeiten.

Kurzfristig ergibt sich leider nur ein Effekt: AMS ersetzt auch die Textmarken, die Word selbst bei Steuerelementen einfügt, und setzt dort einen Fehlertext ein. Das ist natürlich ziemlich unpraktisch, und wenn man ehrlich ist, hätte man auch vorher beim Testen darauf kommen können. Leider hatten wir beim Test des Formularwesens keinen Textbaustein mit Steuerelementen da, und so ist diese Sache erst nach Auslieferung aufgefallen.

Die gute Nachricht: auch dieses Problem ist behoben, ab Version 2.9.1.6085.